Blasmusik ohne Grenzen

Am vergangenen Samstag fand im Hopfen und Bier Dom die Veranstaltung in Saaz/Žatec „Blasmusik ohne Grenzen“ statt, die einen bedeutenden Beitrag zur Förderung des kulturellen Austauschs zwischen Tschechien und Deutschland leistete. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Deutschland sowie Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Vertreibung nahmen teil, was die besondere Relevanz und das breite Interesse an diesem kulturellen Ereignis unterstrich.

Die musikalischen Darbietungen der tschechischen Blaskapelle Horalka und der deutschen Egerländer Blaskapelle vermittelten eindrucksvoll die Vielfalt und Verbundenheit der Blasmusiktraditionen von Tschechen und Deutschböhmen. Beide Ensembles präsentierten ihre charakteristischen Stile, die die fast gleiche kulturelle Identität widerspiegeln.

Besondere Anerkennung verdient die Moderation der Veranstaltung, die den ganzen Nachmittag über von den Vorsitzenden der Saazer Landleute und des Fördervereins Saaz, Petr Šimáček und Otokar Löbl, übernommen wurde. Durch ihre sachkundige und respektvolle Leitung wurde der Ablauf der Veranstaltung geprägt und die Bedeutung des kulturellen Erbes von Saaz/Žatec eindrucksvoll hervorgehoben.

Die Durchführung der Veranstaltung wurde maßgeblich durch die Unterstützung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds sowie der Sudetendeutschen Landsmannschaft ermöglicht. Diese Förderung unterstreicht die Wichtigkeit grenzüberschreitender kultureller Initiativen und trägt wesentlich zur Bewahrung und Pflege des gemeinsamen historischen und kulturellen Erbes bei. Die Veranstaltung „Blasmusik ohne Grenzen“ setzte somit ein eindrucksvolles Zeichen für Zusammenarbeit, Dialog und Versöhnung.